Der allseits beliebte Gummibaum

Der allseits beliebte Gummibaum

Der Gummibaum ist eine beliebte und relativ pflegeleichte Zimmerpflanzefür viele Wohn- und Arbeitsräume. Die einzigen Faktoren, die ein Gummibaum und hier ist es insbesondere Ficus elastica, ursprünglich beheimatet in Assam bis Java, nicht verträgt, sind Staunässe, Zugluft, direkte Mittagssonne oder wenn der Standort gar zu dunkel ist.

Als robuste Zimmerpflanzen eroberten die 20- 40 m hohen Zierpflanzen vieler Parks im Tropengürtel unsere Häuser, war sie doch auch für den Anfänger in Sachen Zimmerpflanzen mühelos ab und zu so zu gießen, dass die Erde nur nicht ganz austrocknete und ca. 1 Mal im Monat zu düngen.

Nur der Staub auf den großen Blättern hat schon manchen ins Grübeln gebracht. Unten hellgrün, oben dunkelgrün sollten diese riesigen Flächen glänzen, staubten aber bei winterlicher Heizungsluft zu. Hier gibt es diverse Pflegetipps: Die Blätter kurz staubwischen und danach entweder mit gefiltertem Wasser und einem weichen Tuch oder aber mit einem in Bier getunkten Papier-Küchentuch leicht und kreisend abwischen. So gehen auch Schmutz und Kalkflecken weg und die Pflanze kann wieder atmen. Werden die Blätter zu dunkel und fallen gar ab, einfach einen helleren und zugluftgeschützteren Standort wählen.

Übersommern können Gummibäume im eigenen Garten oder indem sie den Balkon begrünen – am liebsten auf Ost- oder Westseite, auch halbschattig. Zum Überwintern muss der Gummibaum in unseren Breitengeraden ins Haus, er verträgt keine Temperaturen unter 12°C, gedüngt wird er in dieser Zeit nicht.

Gummibäume sind giftige Zimmerpflanzen. Bei Schnittverletzungen sondern sie einen milchig-weißen latexhaltigen Saft ab (der aber nicht zur kommerziellen Latexherstellung nutzbar ist). Die Inhaltsstoffe des Pflanzensaftes kann beim Menschen zu Haut- und Schleimhautirritation führen.

Über 1000 Gummibaumarten gehören zur Gattung der Feigen, Familie der Maulbeergewächse und bilden Luftwurzeln sowie Brettwurzeln, letztere zur Verankerung im Substrat, der Blumenerde, möglichst in einem größeren Blumenpott. Alle Gummibaumarten sind einhäusig getrenntgeschlechtig und ihre Früchte enthalten ausschließlich dann Samen, wenn die Blüten von der Feigenwespe, von der sie symbiotisch abhängig sind, bestäubt wurde. Die Früchte dieser Pflanzen sind fast ungenießbare Feigen von 1cm Länge.